Von den aufregendsten Terrois im Maconnais
"Die Ältesten des Dorfes Chardonnay, das nicht weit von Tournus entfernt liegt, werden Ihnen erzählen, dass ihr Dorf der berühmten burgundischen Rebsorte ihren Namen gegeben hat. Sicher ist nur," so die beiden Brüder Jean-Philippe & Jean-Guillaum Bret weiter, "dass Chardonnay vom lateinischen Cardus abstammt, was Distel bedeutet, eine einjährige, stechende Pflanze, die besonders kalkhaltige Böden liebt. Chardonnay ist das Kalksteindorf par excellence. Ein wunderbarer Wein mit einem explosiven, köstlichen Bouquet, das von der natürlichen Spannung des Terroirs geleitet wird."
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt für Vinaturel (Januar 2025): Farbe: helles Goldgelb. Nase: Der Mâcon-Chardonnay lädt zum Verweilen ein. Es ist Wein mit einer seidig wirkenden, reifen Frucht, wo sich Birnen und reife Äpfel, aber auch Pfirsich und Nektarine mit etwas Sahnecrème, Zitrone und Orange, etwas mildem Curry und Blüten mischen. Gaumen: Am Gaumen wirkt der Wein saftig und cremig. Er ist eindeutig reifer und sinnlicher als der Vorgängerjahrgang, besitzt aber wiederum eine präzise Säurestruktur und feine Gerbstofftextur. Außerdem gibt es neben der fleischigen Frucht auch ein paar knackige Komponenten und pikante, zitrische Noten, was zusammen viel Freude bereitet.