Alter Ego, die Neuinterpretation des Terroirs von Château Palmer
Seit dem Jahrgang 1998 hat eine neue Herangehensweise bei der Selektion und dem Verschnitt diesen geschmeidigen und runden Wein hervorgebracht, der sich durch seine frische Frucht, seine knackige Intensität und seinen Reichtum auszeichnet... und so jedes Jahr den Alter Ego hervorbringt. Trotz des kontrastreichen Klimas verspricht der Jahrgang 2022 kraftvolle Weine, eine präzise Textur und eine Harmonie, die es in sich hat.
William Kelly gibt im März 2025 93 Punkte:
Der 2022 Alter Ego de Palmer ist ausdrucksstark, ja überschwänglich, mit einem süßen Bouquet von reifen Brombeeren, minzigen Pflaumen und Veilchen. Vollmundig, vielschichtig und samtig, ist er weich und geschmeidig, mit einem reinen, nahtlosen Profil.
Den Alter Ego 2020 des Chateau Palmer beschreibt James Suckling wie folgt (Februar 2025):
Opulent und reich, mit luxuriösen, reifen Aromen von Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren. Er ist vollmundig und sehr vielschichtig, mit weichen, seidigen Tanninen und einem langen, geschmackvollen Abgang. Eine cremige Textur am Ende. 51% Merlot, 43% Cabernet Sauvignon und 6% Petit Verdot. Dieser Wein ist jetzt schon köstlich, wird aber mit der Zeit noch schön reifen. Am besten ab 2027.
Den Alter Ego 2020 des Chateau Palmer beschreibt Jeb Dunnuck wie folgt (Februar 2025):
Reife schwarze Kirschen, geschmolzene Schokolade, Frühlingsblumen und Veilchennoten treten aus dem 2022 Alter Ego hervor, ein Wein aus 51% Merlot, 43% Cabernet Sauvignon und dem Rest Petit Verdot. Es ist ein reicher, voluminöser, vollmundiger, samtiger Zweitwein, der mehr Textur und Reichtum aufweist als fast jeder andere Zweitwein, dabei jedoch wunderbar ausgewogen, vielschichtig und elegant bleibt. Ich wäre begeistert, Flaschen dieses Weins im Keller zu haben.
Den Alter Ego 2020 des Chateau Palmer beschreibt Antonio Galloni wie folgt (Januar 2025):
Der 2022 Alter Ego ist lebendig, kraftvoll und fokussiert. Florale Noten verschmelzen mit einem Kern aus roten und violetten Früchten, Gewürzen, Minze und Orangenschale. Mittelkräftig und anmutig, mit sublimer Balance, ist der Alter Ego hervorragend. Tatsächlich ist der 2022 eine der raffiniertesten Ausgaben, die ich je verkostet habe. Es ist kein sehr typischer Bordeaux, aber ohne Zweifel einer der klassischsten und markantesten.
96 Punkte für den Alter Ego de Chateau Palmer 2022 Margaux von Yves Beck (Februar 2025):
Der Duft von Alter Ego zeichnet sich durch seine Frische aus, mit Nuancen von Garrigues und Waldbeeren, gefolgt von einer hohen Definition. Linear und saftig, zeigt der Wein einen präzisen Verlauf. Er entfaltet sich nahtlos, vom ersten Eindruck bis zum Abgang. Die Tannine, fein und perfekt integriert, treten gegen Mitte des Gaumens hervor und bieten eine ebenso komfortable wie subtile Struktur. Ein Wein von hoher Raffinesse, identitätsstiftend und tiefgründig. 2027-2047.
94 Punkte von Jeff Leve im März 2025:
Der Duft erinnert an Blumen, Piment, schwarze Johannisbeeren, Lakritze und Kakao. Am Gaumen ist er mit seinen seidigen Tanninen frisch, rein, lebendig und fruchtig. Der raffinierte Abgang hat einen schönen Schliff und ist perfekt, da die Beeren, Gewürze und dunkle Schokolade im Finale nachklingen. Der Wein ist ein Verschnitt aus 51% Merlot, 43% Cabernet Sauvignon und 6% Petit Verdot. Trinkbar von 2027-2042.
Jane Anson gibt im März 2025 93 Punkte:
Intensive, konzentrierte und würzige Zwetschgenfarbe, wobei die Leichtigkeit der Berührung durch die blumigen Aromen und einen Hauch von weißem Pfeffer und Salbeigewürz unterstrichen wird. Kräftige Feigen- und Brombeerfrucht und ein fester Pflaumenkern, der für Kontrast sorgt. Geschickt und gekonnt, große Qualität. Weinlese vom 7. September bis 5. Oktober, Ertrag 23hl/h. Direktor Thomas Duroux. Erstes Jahr in Barriques und dann in größeren Eichenfässern für den Rest der Reifung.